Vorsitzende des Kirchenvorstands wiedergewählt

Bei der am vergangenen Donnerstag per Videokonferenz abgehaltenen Kirchenvorstandssitzung wurden die Vorsitzenden neu gewählt. Dieses muss alle drei Jahre geschehen.

Traditionsgemäß ist in Kirchwehren der Pastor der Vorsitzende des Kirchenvorstands. Somit wurde Pastor Kondschak wiedergewählt.

Auch der stellvertretende Vorsitzende, Jens Seegers, der dieses Amt seit 2006 inne hat, erhielt das Vertrauen und wurde einstimmig bis nun 2024 wiedergewählt.

 

Des Weiteren hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass ab Juni bei den Gottesdiensten als Alternative bei schlechtem Wetter auch der Innenraum der Kirche wieder genutzt wird. Allerings nur, wenn der aktuelle Inzidenzwert für Seelze unter 50 liegt. 

Grundsätzlich sollen die Gottesdienste den Sommer über aber weiterhin als Außenveranstaltungen stattfinden.

 

Und ein weiteres Thema waren die weiteren Einsparungen, die ab 2023 auch unsere Kirchengemeinde betreffen werden.

Auf Grund weiterhin sinkender Gemeindemitgliederzahlen steht immer weniger Geld zur Verfügung. Dieses betrifft sowohl den Personal- als auch den Gebäudebereich.

Auch wenn noch keine abschließenden Entscheidungen getroffen worden sind, müssen wir uns auf eine weitere Kürzung der Pastorenstelle einstellen.

Derzeit hat Pastor Kondschak bei uns eine 0,375-Stelle.

Diese wird mindestens auf 0,33 gekürzt; wenn es schlecht läuft sogar auf 0,25. Also entweder eine Drittel- oder eine Viertelstelle.

Eine Überlegung ist, dass ein(e) Pastor(in) die Gemeinden Kirchwehren, Harenberg und Lohnde betreut.

Es kann aber auch anders kommen.

Und auch bei den Gebäuden bekommen wir immer mehr Schwierigkeiten, diese zu finanzieren.

Gerade in Hannover haben bereits mehrere Kirchengemeinden fusioniert und so sind auch Kirchen aufgegeben und abgerissen worden. 

Das dürfte bei uns nicht passieren, da unsere Kirche unter Denkmalschutz steht und auch die größte der Kirchen der drei genannten Kirchengemeinden ist.

Problematischer steht es um unser Gemeindehaus, das Pastor-Wagemann-Haus.

Durch die immer weniger werdenden Gemeindemitglieder steht uns auch für dieses Haus immer weniger Geld zu Verfügung.

Bedeutet: Wurde eine Reparatur früher zu 100 % vom Stadtkirchenamt bezahlt, sind es derzeit nur noch etwa 80 %. Den Rest muss unsere Gemeinde selbst aufbringen. Das wird immer schwieriger. Und es ist zu befürchten, dass der Anteil der übernommenen Kosten ab 2023 weiter sinkt. Wir also im Umkehrschluss noch mehr selbst bezahlen müssen.

Da kann es durchaus sein, dass in ein paar Jahren das Pastor-Wagemann-Haus dicht gemacht werden muss.

Noch ist es nicht so weit. 

Sobald es Entscheidungen gibt - die wohl Mitte 2022 getroffen werden - geben wir die hier bekannt.

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